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Ausführliche Informationen zum Facelifting (Gesichts- und Halsstraffung)

Wann ist ein Facelifting (Gesichtsstraffung) angezeigt?

Ab etwa dem 40. Lebensjahr fängt die Spannkraft der Haut sichtbar nachzulassen. Danach senkt sich das Gewebe am Hals und im Gesicht ab, was dazu führt, dass sich die Gesichtsproportionen ungünstig verändern – man fängt an alt und müde zu wirken. Eine Gesichtsstraffung wirkt diesen Veränderungen entgegen und lässt einen jünger, frischer und aufgeweckter aussehen.

Was ist das typische Alter für ein Facelifting?

Eine operative Gesichtsstraffung verhilft dem Gewebe zu neuer Spannung und führt zu einer lang anhaltenden „Gesichtsverjüngung“. Die meisten Patientinnen / Patienten sind im Alter zwischen 45 und 60 Jahren. Bei den Patientinnen / Patienten über 60 finden sich häufiger welche, die ihr zweites Facelifting bekommen.

Haltbarkeit der Ergebnisse einer Gesichts- und Halsstraffung

Die Ergebnisse eines Facelifts halten in der Regel 10 bis 15 Jahre. Wobei man sagen kann, dass das Ergebnis umso länger hält je früher die erste Gesichtsstraffung stattgefunden hat. Das SMAS-Facelift ist die einzige Methode der Gesichtsstraffung, welche derart lange haltbaren Ergebnisse zu erreichen vermag.

Alternativen zum Facelifting (Gesichtsstraffung)

Eine effiziente, haltbare und damit sinnvolle Alternative zum Facelifting ist bisher nicht bekannt. Keine der Methoden, welche in Aussicht stellen, dass Sie ein Facelifting ersetzen könnten, ist im Stande auch nur annähernd die Haltbarkeit und die Ergebnisse eines klassischen SMAS-Facelifts zu erreichen. Das liegt hauptsächlich daran, dass keine dieser Methoden zu einer gründlichen Straffung der tieferen Gewebsstrukturen führen kann, weil – im Gegensatz zum klassischen Facelift – tiefere Strukturen wie Muskelsehnen und Faszien nicht gekürzt werden. Methoden wie Fadenlift und dergleichen bieten wir nicht an, weil uns deren Wirksamkeit und Haltbarkeit nicht überzeugen.

Kann das Facelifting mit anderen Schönheitsoperationen kombiniert werden?

Das Facelift wird sehr häufig mit einer Ober- und / oder Unterlidstraffung kombiniert.

Ziel des Facelifts

Das Ziel des Faceliftings ist die erschlafften Gesichtspartien zu straffen, ohne dabei eine unnatürliche Überstraffung zu erzeugen oder die Mimik zu verändern. Das Ergebnis darf nicht operiert wirken, vielmehr soll man verjüngt und gut erholt aussehen. 

OP-Technik und Narbenverlauf des Faceliftings

Die Anhebung der herabgesackten Gesichthaut, der Bäckchen und schlaffen Halshaut wird durch die Entfernung von überschüssigem Fett, eine Repositionierung und Straffung von Muskeln und die Kürzung von überstehender Haut erreicht. Muskelsehnen und die darüberliegende Haut werden typischerweise um 3–5 cm pro Seite gekürzt.

Abhängig vom anatomischen Ausgangsbefund und den Patientenwünschen variiert der Verlauf und die Länge der Narbe und das Ausmaß der chirurgischen Präparation. Die Kurznarbentechnik produziert einen Narbenverlauf, der sich unmittelbar vor dem Ohr und hinter der Ohrmuschel erstreckt. Bei Frauen verläuft sogar ein Teil der Narbe hinter dem knorpeligen Vorsprung, dem so genannten Tragus. Außerdem kann bei Bedarf der Narbenverlauf seitlich zur Schläfe oder hinter dem Ohr in die Haare verlängert werden. Ein ausgeprägtes Doppelkinn kann durch ergänzende Fettabsaugung (Liposuktion) behandelt werden.

Anästhesieverfahren

Das Facelifting wird typischerweise in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) durchgeführt, jedoch bevorzugen manche Patienten die Lokalanästhesie mit oder ohne Sedierung.

Drainagen

Dr. Winterberg legt beim Facelifting seit über 15 Jahren grundsätzlich keine Drainagen, weil diese nur Nachteile mit sich bringen und das primäre Ziel, nämlich größere Hämatome und Ansammlungen von Wundflüssigkeit zu verhindern, nicht erreichen.

OP-Dauer des Faceliftings

Die Dauer der Gesichtsstraffung ist abhängig vom Ausgangsbefund und davon, ob zum Beispiel eine Ober- oder Unterlidstraffung mit dem Facelifting kombiniert werden soll. Dr. Winterberg kann Ihnen im Beratungsgespräch sehr verlässliche Angaben zur OP-Dauer liefern.

Versorgungsform (ambulant oder stationär)

Wir empfehlen für die Gesichts- und Halsstraffung einen 24-stündigen stationären Aufenthalt. Diese Vorgehensweise sichert aus unserer Erfahrung einen besseren postoperativen Verlauf, was sich in einer optimierten Schmerztherapie und der drastischen Reduktion von Nachblutungen widerspiegelt. 

Schmerztherapie nach einer Gesichtsstraffung

Das Facelifting verursacht im postoperativen Verlauf relativ wenig Schmerzen. Unmittelbar nach der Narkoseeinleitung wird das zu präparierende Gewebe mit einem langwirksamen Lokalanästhetikum betäubt. Das führt einerseits dazu, dass man weniger Narkosemittel braucht und andererseits hält die schmerzausschaltende Wirkung über die Aufwachphase an. Die meisten Patienten kommen mit der Einnahme von leichten Schmerzmitteln aus, manche brauchen jedoch in den ersten 2–3 Tagen zusätzlich auch ein stärkeres Schmerzmittel.

Verband und Kompressionswäsche

Die Patientin / der Patient wird mit einem Kopfverband entlassen, welcher am nächsten Tag von der Patientin / dem Patienten abgenommen werden kann. Unsere Patientinnen / Patienten tragen keine Gesichtsbandagen, weil wir aus unserer über 20-jährigen Erfahrung wissen, dass Gesichtsbandagen keinen Nutzen bringen.

Fadenentfernung

Nach etwa 10 Tagen werden die Fäden in einer ca. 45–60 Minuten dauernden Sitzung gezogen. Das Fädenziehen erfolgt mit speziellen Fadenziehmessern und ist kaum schmerzhaft.

Nachsorge des Faceliftings

Während des ganzen postoperativen Verlaufes steht unseren Patientinnen und Patienten eine arztbesetzte 24-Stunden-Hotline zur Verfügung. Neben den regulären Nachsorgeterminen können die Patienten jederzeit (7 Tage die Woche) in der Klinik von Dr. Winterberg oder einem unserer Ärzte gesehen werden.

Kosten des Faceliftings (Gesichts- und Halsstraffung)

Dr. Winterberg kann Ihnen im Beratungsgespräch die genauen Kosten für das Facelifting nennen. Die Kosten beinhalten alle nötigen Leistungen (Arzthonorar, Krankenhauspauschale, Anästhesiekosten, Medikamentenkosten, Nachsorge) und beginnen bei 7000,– Euro inkl. MwSt.

Kurzinfo

Kurzinfo zum Facelifting (Gesichtsstraffung)
OP-Dauer: ca. 90 bis 180 Minuten
Betäubung: Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) oder Lokalanästhesie mit Sedierung
Versorgung: 1–2 Übernachtungen oder ambulant
Ausfallzeit: 1 bis 3 Wochen, abhängig vom Beruf
Drainagen: keine
Ergebnis: frühestens sichtbar in 1 bis 3 Monaten
Ziel: Die Anhebung der herabgesackten Gesichthaut, Bäckchen, schlaffen Halshaut durch Entfernung von überschüssigem Fett, Repositionierung und Straffung von Muskeln und Entfernung und Wiederanlegen von überschüssiger Haut
Kosten: ab 7000,-- Euro
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